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Gemeinde Holzheim

Aus der Sitzung vom 16.09.2026

Vorstellung der Ergebnisse der Überschwemmungsgebietsermittlung für die Leibi

Nach dem Beschluss des Gemeinderates in der Sitzung vom 10.12.2025 über die Vergabe der Ingenieurleistung zur Ermittlung des Überschwemmungsgebietes für die Leibi erfolgte die Bearbeitung durch das beauftragte Büro.

Zusammenfassung:

Im Rahmen der vorliegenden Untersuchung wurde das Überschwemmungsgebiet der Leibi für verschiedene Hochwasserereignisse hydraulisch ermittelt und bewertet. Die Berechnungen zeigen, dass die Ausdehnung des Überschwemmungsgebiets maßgeblich durch die topographischen Gegebenheiten des Talraums sowie die hydraulischen Engstellen im Gewässerverlauf bestimmt wird.

Bereits bei häufigen Hochwasserereignissen kommt es sowohl im südlichen Untersuchungsgebiet schon zu großflächigen Ausuferungen als auch zu kleineren Gefährdungen im Siedlungsbereich entlang der Kirchstraße. Innerhalb der Ortslage Holzheim nehmen die Überflutungsflächen mit zunehmendem Hochwasserabfluss zu. Der hydraulisch kritischste Bereich befindet sich an der Brücke der Neuhauser Straße. Der Einstaubereich beim HQ100 prägt das Überflutungsgeschehen im Ortsbereich maßgeblich. Beim Lastfall HQ extrem, sowie im Verklausungsszenario der Brücke vergrößert sich der Einstaubereich deutlich, wodurch zusätzliche Gebäude und Verkehrsflächen von Überflutungen betroffen sind.

Die durchgeführten Berechnungen der Verklausungsszenarien verdeutlichen, dass insbesondere eine Verklausung der Brücke der Neuhauser Straße zu einer erheblichen Verschärfung der Hochwassersituation führen kann. Die übrigen untersuchten Verklausungsszenarien zeigen demgegenüber deutlich geringere Auswirkungen.

Die Ergebnisse der hydraulischen Modellberechnungen stimmen insgesamt gut mit den Erkenntnissen aus dem Hochwasserereignis vom 1. und 2. Juni 2024 überein und werden als hydraulisch plausibel bewertet. Die ermittelten Überschwemmungsflächen und Gefährdungsbereiche bilden damit eine belastbare Grundlage für die Bewertung der Hochwassersituation im Gemeindegebiet von Holzheim sowie für zukünftige wasserwirtschaftliche und kommunale Planungen.

Der Gemeinderat nimmt das Ergebnis der Berechnungen zur Kenntnis. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Erkenntnisse allen interessierten Bürgern und vor allem den besonders betroffenen Grundstückseigentümern vorzustellen.

 

Ausbau zur Ganztagsbetreuung an den bestehenden Kindergarten

Um den ab dem Jahr 2021 ansteigenden Kinderzahlen in der KiTa Pusteblume bzw. Ganztagsbetreuung der Grundschule durch bauliche Voraussetzungen gerecht zu werden, soll die derzeitige Mensa vergrößert, ein barrierefreier Zugang zwischen Altbau und 1. Bauabschnitt geschaffen sowie eine Verlegung von zwei Kita-Gruppenräumen durchgeführt werden.

Derzeit wird die Förderung für die vorher genannten baulichen Maßnahmen geprüft, so dass darauffolgend der Antrag auf Förderung eingereicht werden kann. Da die bauliche Umsetzung gemäß bisheriger Planungsabsichten ab dem Herbst 2027 geplant ist müssen die notwendigen Geldmittel bei der Förderbehörde für das Jahr 2027 angemeldet werden. Die dazugehörigen geschätzten Baukosten liegen bei ca. 2,33 Mio. € brutto. Das dazugehörige Förderprogramm mit den ungefähr zu erwartenden Fördermitteln werden derzeit mit der Bewilligungsbehörde abgestimmt. 

Der Gemeinderat Holzheim beschloss, auf Grundlage der vorgelegten Planunterlagen, oben genannte erforderliche, bauliche Maßnahmen durchzuführen, um die Mittagsbetreuung der Grundschulkinder in unserem Hort für die Folgejahre zu sichern. Die Verwaltung soll die erforderlichen Geldmittel bei der Förderbehörde für das Jahr 2027 anmelden. Darauffolgend soll nach Prüfung des möglichen Förderverfahrens und Information an den Gemeinderat der Antrag auf Förderung einreicht werden.

 

Zuschussantrag für den Veteranen- und Soldatenverein 1874 Holzheim-Neuhausen

Der Gemeinderat stimmte dem Zuschussantrag des Veteranen- und Soldatenverein 1874 Holzheim-Neuhausen in Höhe von 10 % für 8 Stück Edelstahlkartuschen für die Salutkanonen und die Prüfung der Kartuschen beim Beschussamt München. Das Investitionsvolumen beträgt 700,82 €. 

Im Nachgang fand eine nicht öffentliche Sitzung statt.

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